Sophia Burgenmeister
Zentrale Studienberatung
Du wünschst dir ein Studium, mit dem du wirklich etwas in der Gesellschaft verändern kannst? Einen vielseitigen, abwechslungsreichen und stark nachgefragten Beruf, der dir die Chance gibt, die Interessen von hilfebedürftigen Menschen zu vertreten und ihre Chancen auf Teilhabe zu erhöhen? Dann bist du in der Sozialen Arbeit genau richtig. Der Studiengang bereitet dich darauf vor, Menschen in herausfordernden Lebenslagen professionell zu begleiten – fachlich fundiert, empathisch und immer mit Blick auf Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Wandel.
Die Soziale Arbeit ist eines der vielfältigsten Berufsfelder überhaupt und bietet dir zahlreiche Wege, Wirkung zu entfalten:
Das Studium qualifiziert dich für über 60 Tätigkeitsfelder und eröffnet dir zusätzlich die Option eines weiterführenden Masterstudiums. Arbeitgeber sind z. B. Behörden, Wohlfahrtsverbände, andere freie Träger, Institutionen der EU, national und global agierende NGO, private Unternehmen, die soziale Interessen fokussieren. Auch eine selbstständige Berufstätigkeit ist möglich.
Bei uns studierst du Soziale Arbeit, darunter fällt auch Sozialpädagogik. Über Jahrzehnte wurde die Begriffsvielfalt Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Sozialwesen diskutiert. In Deutschland wird seit den 1980er Jahren mehrheitlich „Soziale Arbeit“ als zusammenfassender Begriff verwendet. Mit unserem Abschluss Bachelor of Arts bist du staatlich anerkannte*r Sozialarbeiter*in / Sozialpädagog*in.
Zentrale Studienberatung
Studienservice/Bewerbungs- und Zulassungsverfahren
Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft; Beauftragte für Geflüchtete · I Soziale Arbeit
Besondere Arbeitsschwerpunkte in Lehre und Forschung sind Theorien Sozialer Arbeit, Praxisforschung, Gemeinwesenarbeit und Sozialraumorientierung sowie Migration, Rassismus, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus als Themen der Sozialen Arbeit.
Doppelqualifikation 7+3: In nur drei weiteren Semestern kann zusätzlich der Abschluss des Bachelor Religion und Soziales (Religionspädagogik / Gemeindediakonie) erworben werden.
Studienabschluss: Bachelor of Arts (B.A.) – staatlich anerkannte*r Sozialarbeiter*in / Sozialpädagog*in
Zulassungsvoraussetzungen: Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife, erfolgreicher Abschluss der letzten Klasse einer Fachoberschule, Nachweis einer gleichwertigen Vorbildung (die Gleichwertigkeit wird vom Regierungspräsidium in Stuttgart auf Antrag festgestellt), Eignungsprüfung für besonders qualifizierte Berufstätige.
Ausländische Studienplatzbewerber*innen mit ausländischem Zeugnis werden gebeten, sich zuerst an das Ausländer-Studienkolleg, Braunegger Str. 55, 78462 Konstanz, zu wenden. Dort wird der Bildungsabschluss auf Gleichwertigkeit mit einer deutschen Hochschulzugangsberechtigung geprüft, mit der Durchschnittsnote nach deutscher Deutung. Dieser Nachweis und der Nachweis über die bestandene deutsche Sprachprüfung muss mit der Bewerbung vorgelegt werden. Ausländer*innen mit deutschem Schulabschluss werden deutschen Bewerber*innen gleichgestellt.
Die Ableistung eines Vorpraktikums wird im Rahmen der Zulassungsvoraussetzungen nicht verlangt, ist jedoch empfehlenswert zur eigenen Orientierung.
Die Zulassungs- und Immatrikulationsordnung steht hier zum Download zur Verfügung.
Studienbeginn: jeweils zum Wintersemester
Studiendauer: 7 Semester Regelstudienzeit
Bewerbungsfrist: 15.07. des Jahres
Gut zu wissen: eine Religionszugehörigkeit ist nicht Voraussetzung.
Bewerbungsverfahren: bevor Sie die Online-Bewerbung starten, bitte zunächst wichtige Infos zum Verfahren, Gebühren etc. lesen
Kosten: 280 Euro pro Semester plus Verwaltungsgebühren und Studierendenwerksbeitrag.
Mehr Info: Studienbeiträge und aktuelles Gebührenverzeichnis
Weiterführende Studienmöglichkeiten: z.B. Master Soziale Arbeit , Master Friedenspädagogik / Peace Education
§ 18 Abs. 7 SPO…(7) Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Absätze 1 bis 5 besteht ein Anspruch auf Anerkennung bzw. Anrechnung. Die Anerkennung bzw. Anrechnung von Leistungen, die in der Bundesrepublik Deutschland erbracht wurden, erfolgt seitens der Hochschule von Amts wegen. Die für die Anerkennung bzw. Anrechnung erforderlichen Unterlagen sind von den Studierenden vorzulegen. Das Verfahren auf Anerkennung bzw. Anrechnung muss spätestens bis zum letzten Rücktrittstermin für die Prüfungsanmeldungen des 1. Fachsemesters abgeschlossen sein. Studien- und Prüfungsleistungen, die an ausländischen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen erbracht worden sind, werden auf Antrag anerkannt.
Außerhochschulische Qualifikationen oder Studien- und Prüfungsleistungen, die während des Studiums an der Evangelischen Hochschule noch erworben werden, können auf Antrag nach dem 1. Fachsemester angerechnet werden.
1. So beantragen Sie die Anerkennung von Leistungen, die an einer Hochschule erworben wurden bzw. Anrechnung von außerhochschulisch erworbener Kompetenzen:
2. Diese Unterlagen einreichen: in der genannten Reihenfolge geheftet, bei der Beratungsstelle unter anna.oerteldemolina@eh-freiburg.de.
3. Wie geht es weiter?
Weitere Informationen und Vorlagen für die Antragsstellung gibt es auf ILIAS.
Allgemeine Informationen zur Anerkennung und Anrechnung im Studium finden Sie auf der Webseite der Hochschulrektorenkonferenz
Mit dem Studium der Sozialen Arbeit sollen die Studierenden durch praxisorientierte Lehre auf wissenschaftlicher Grundlage für professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit befähigt werden. Das Modulhandbuch enthält den detaillierten Aufbau des Studiums und die Kompetenzen, die erworben werden sollen. Der Studiengang ist in Grund- und Hauptstudium mit einem integrierten Praxissemester gegliedert.
(1) 1. und 2. Semester: Vermittlung von Grundlagenwissen
Das Grundstudium dient der allgemeinen Einführung in die Grundlagen der Sozialen Arbeit und deren Bezugswissenschaften
(2) Praktikum im 3. Semester: Handeln als Ganzes erfahren
Ein halbes Jahr arbeiten Sie fünf Tage in der Woche in sozialen Einrichtungen. Dort werden Sie von erfahrenen Anleiter*innen betreut und von der Hochschule begleitet. Sie werden angeleitet, einerseits Praxis aus wissenschaftlicher Sicht zu beobachten, andererseits Fragen und Erkenntnisbedarf aus der Praxis an die wissenschaftliche Ausbildung rückzukoppeln.
(1) 4.-7. Semester: Vertiefung und Spezialisierung
Das Hauptstudium baut auf dem Grundstudium auf und fördert allgemein übertragbare Fähigkeiten. Daneben bietet das Hauptstudium verschiedene Wahlmöglichkeiten für die exemplarische Vertiefung, z.B. die beiden handlungsfeldbezogenen Module und das zweisemestrige Studienprojekt.
Im 4. und 6. Semester wählen Sie zwischen unterschiedlichen Schwerpunkten bzw. Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit aus. Ziel ist die Vertiefung und Anwendung des Wissens, sowie die enge Zusammenarbeit mit ExpertInnen aus der Praxis.
(2) Exemplarisches Lernen im Hauptstudium
Im 5. und 6. Semester gibt es zweisemestrige Studien-Projekte, in denen die Studierenden die Verzahnung zwischen Theorie/Forschung und Praxis beispielhaft erfahren sollen. Unter Anleitung und in einer kleinen Gruppe werden in den Projekten praktische Fragestellungen bearbeitet. Dazu gehört, exemplarisch Forschungsmethoden zur Erkundung anzuwenden und/oder Konzepte zu entwickeln und umzusetzen.
In dem Internationalen Profil werden verstärkt Wissen über Soziale Arbeit und ihre Bedingungen in anderen Ländern vermittelt sowie internationale und transnationale Perspektiven thematisiert. Zudem wird interkulturelle Kompetenz erworben. Soziale Arbeit ist, auch wenn sie in einem nationalen Tätigkeitsfeld ausgeübt wird, auf internationale Bezüge verwiesen. Angesichts grenzüberschreitender Mobilität von Menschen sowie von Internationalisierungsprozessen jenseits von Migration sind auch Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit zunehmend „grenzüberschreitend“ und transnational ausgerichtet.
Studierende der Sozialen Arbeit sollen dazu befähigt werden, Akteur*innen im Prozess der Internationalisierung, transnationaler Entwicklungen oder der Globalisierung zu werden.
Bereits seit langem bilden entsprechende Kompetenzen ein gewichtiges Element im Curriculum und in den Lehrinhalten des Bachelor-Studienganges Soziale Arbeit. Deshalb erwerben alle Studierende des BA Soziale Arbeit entsprechendes Wissen und Handlungskompetenzen. Wer das Zertifikat „Internationale Soziale Arbeit“ erhält, hat solche Fähigkeiten in besonderer Intensität erworben.
Mit dem Zertifikat bietet der Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit ein spezifisches Profil mit internationaler und transnationaler Perspektive.
Dies beinhaltet
Wer das Zertifikat erwirbt, verfügt über
Studierende, die das Zertifikat „Soziale Arbeit International“ erhalten wollen
(1 = entsprechend der Sprachkompetenzstufen des Europarates und des UNIcert-Systems)
Die Anmeldung erfolgt am Ende des zweiten Semesters. Pro Jahrgang ist die Zahl der Teilnehmenden auf 20 pro Jahrgang beschränkt. Sollten sich mehr Interessierte melden, werden die verfügbaren Plätze ausgelost.
Nach Zulassung zum Studiengang
Dekanin Fachbereich Soziale Arbeit, Prof.in Dr.in Nina Wehner; International Office: Prof. Dr. Dirk Oesselmann, Markus Breuer
In der Bewerbungs- und Zulassungsphase
Studienberatung und Bewerbung
ältere Studien- und Prüfungsordnungen finden Sie auf ILIAS.
Bevor Sie sich bewerben: unbedingt die Bewerbungsinfos inkl. Checkliste und zum Auswahlverfahren lesen!